ErgoDog – Therapiebegleithund

Ausbildung zum ErgoDog® 
DER Therapiebegleithund für professionelle Ergotherapeuten

1. Zielstellung der Ausbildung
Dieses Ausbildungsangebot richtet sich speziell an Ergotherapeuten, die einen Therapiebegleithund in Ihrer Praxis integrieren möchten. Therapiebegleithunde Ausbildungen gibt es viele, doch wenige Ausbildungsangebote sind speziell auf die Bedürfnisse der Therapeuten angepasst.
Die ErgoDog-Therapiebegleithundeausbildung ist individuell auf die Behandlungsmöglichkeiten der Ergotherapeuten zugeschnitten. Sie ermöglicht nach Ausbildungsende ein umfassendes Wissen- und Methodenrepertoire, was den tiergestützten Einsatz in der Ergotherapie Praxis professionell ermöglicht.
14 Jahre Erfahrung bei der Ausbildung von Hunden im tiergestützten Bereich und täglich mehreren tiergestützten Einsätzen runden die Ausbildungsinhalte ab.

2. Einteilung der Ausbildung
2.1 Eignungsfeststellung
Bevor Sie sich zur ErgoDog-Therapiebegleithundeausbildung anmelden können, müssen Sie an einer entsprechenden Eignungsfeststellung teilnehmen. Termine können Sie unserem Terminkalender entnehmen. Eine Anmeldung hierfür ist zwingend erforderlich. Bei der Eignungsfeststellung lernen wir Sie und Ihren Hund näher kennen. Wir überprüfen den Grundgehorsam, die Mensch-Hund-Bindung und die Bereitschaft zur gegenseitigen Mitarbeit. Wir gehen spezielle Inhalte der Ausbildung mit Ihnen bereits in einem Vorabtraining durch, so dass sie gut vorbereitet in die Ausbildung starten können.

2.2 Theoretischer Ausbildungsteil
Die Vermittlung von theoretischem Fachwissen ist für den erfolgreichen Einsatz sehr wichtig. Als Hundehalter und Hundeführer eines Therapiebegleithundes sollten Sie sich nicht nur in den Bereichen Hygiene, Recht und Versicherung gut auskennen – Sie sollten auch genau über die möglichen Einsatzgebiete, den Therapieaufbau, die Umsetzung und die Reflektion Bescheid wissen. Unsere umfassenden Seminarunterlagen unterstützen Sie hierbei nachhaltig.
Speziell auf die Arbeitswelt der Ergotherapeuten abgestimmt, enthält die Ausbildung fundiertes Wissen für den späteren Einsatz bei Ihren Klienten.

2.3 Ausbildung des Hundes mit Grundlagentraining
Im praktischen Ausbildungsteil steht die Arbeit mit dem Hund im Vordergrund. Während der Seminartage erarbeiten wir gemeinsam vier Leistungsscheine, mit je vier Aufgaben. Wir gehen jede Aufgabe zusammen mit Ihnen durch, üben und legen die Grundlagen zusammen mit Ihrem Hund. So können Sie diese zu Hause weiter ausbauen und festigen, ohne dass ein Leistungsdruck für Ihren Hund entsteht.

2.4 Praxisteil – Einsatz Ihres Hundes in der Ergotherapie-Praxis
Im Praxisteil erarbeiten Sie eine schriftliche Facharbeit als Grundlage für Ihre spätere therapeutische oder pädagogische Arbeit. Weiterführend müssen Sie zusammen mit Ihrem Hund eigenständig zwei Therapien umsetzen. Natürlich unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung, während der praktischen Umsetzung und bei der Nachbereitung professionell.
Die Therapien werden als Videodokumentation aufgezeichnet, um später noch einmal gut reflektieren zu können.

2.5 Schriftliche Abschlussprüfung
Am Ende der Ausbildung findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt. Das Ergebnis der Prüfung, die Facharbeit, die Leistungsscheine und die Therapiearbeit bilden dann das Gesamtergebnis der Ausbildung.

3. Voraussetzungen für das Zertifikat
– 80 % Anwesenheitspflicht
– Teilnahme an der Abschlussprüfung (Bestehen von mind. 75 %)
– Erfüllung der Leistungsscheine zu 80 %
– Umsetzung der praktischen Therapien
– Abgabe der schriftlichen Facharbeit
– Bestehen der Begleithundeprüfung oder Hundeführerschein*
– vollständige Bezahlung der Ausbildungsgebühr

4. Inhalte der Ausbildung
4.1 Grundlagenwissen
– Formen und Begriffe der tiergestützten Therapie
– Grundlagen und Voraussetzungen eines tiergestützten Einsatzes
– Einsatz von Hunden in der tiergestützten Therapie
– Methoden und Settings, speziell abgestimmt für den Einsatz in der
Ergotherapie Praxis
– umfangreiche Therapiemöglichkeiten

4.2 Fachbereich Therapie
– Organisation eines tiergestützten Einsatzes
– Therapieaufbau für die tiergestützte Ergotherapie
– Umsetzung einer tiergestützten Therapie (Gruppen und
Einzelsetting)
– Kennenlernen von Therapiematerialien
– Anamnese, Setting, Therapieevaluation
– Dokumentationen
– Supervision
– Therapiearbeit direkt mit Klienten

4.3 Fachbereich Recht und Versicherung
– Tierschutzrelevante Voraussetzungen
– Stressfaktoren und Stressbewältigung (Calming Signals)
– Hygienische Voraussetzungen für den Einsatz
– Rechts-, Versicherungs-, Steuer- und Haftungsfragen
– Qualitätsmanagement und Erfolgskontrolle

5. Welche Voraussetzung sollte Ihr Hund mitbringen?
– Mindestalter zu Ausbildungsbeginn ist 1 Jahr
– Haftpflichtversicherung und Impfschutz liegen vor
– Es sind keine akuten oder chronischen Erkrankungen bekannt
– Ihr Hund sollte Menschenbezogen und freundlich sein
– Er sollte sich gerne anfassen und streicheln lassen
– Ihr Hund sollte offensiv Kontakt zu Menschen aufnehmen
– Eine hohe Reizschwelle ist Grundvoraussetzung
– Ihr Hund verfügt über ein gesundes Stressmanagement
– Der Grundgehorsam ist altersgerecht

6. Teilnehmerzahl, Seminarort und Durchführung
In einem Ausbildungskurs werden maximal 8 Personen aufgenommen. In vier Seminarblöcken werden die verschiedenen Ausbildungsinhalte geschult. Im Anschluss erfolgt eine professionelle Nachbetreuung.

7. Terminübersicht
Unsere Kurse sind schnell ausgebucht. Daher ist eine frühzeitige Reservierung notwendig. Bitte kalkulieren Sie ggf. Wartezeiten ein. Viele Welpenbesitzer fördern Ihren Hund erst durch die Besuchshundeausbildung (ab der 16. Lebenswoche möglich). So wird der Hund bereits im jungen Alter vorgebildet.

8. Ausbildungskosten
Die Ausbildungskosten betragen 1.490 Euro (inkl. Prüfungsgebühr, inkl. Mwst.), zahlbar vorab.
Im Preis sind die Kosten für Kaffee, Tee und Mineralwasser enthalten.

Das Anmeldeformular schicken wir Ihnen, nach einem Vorgespräch, gern per E-Mail zu.

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Bei uns gibt es Hundeausbildung von der Welpenschule, über Junghundkurse, bis zur Besuchs-, Schul- und Therapiebegleithundeausbildung.